Facebook-Nutzungsbedingungen für Einsteiger

In ziemlich regelmäßigen Abständen findet man auf Facebook Gewinnspiele, die nicht so gestaltet sind, wie Facebook das in den entsprechenden Nutzungsbedingungen vorgibt.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist eine Aktion der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück. Die hat zwar eine Applikation für das Gewinnspiel, verweist in dieser App aber auf tägliche Fragestellungen, die auf der Pinnwand veröffentlicht werden:

Tägliche Gewinne – Hauptpreis: Ein exklusiver Kinobesuch im Cinema Arthouse Osnabrück

Jeden Tag öffnet sich auf unserer Pinnwand ein neues Türchen, hinter dem sich eine Frage zum Angebot der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) verbirgt. Und mit dem VOS-Adventskalender ist Gewinnen gleich doppelt möglich!

Quelle: https://www.facebook.com/vos.info?sk=app_315223555155518

 

Darauf fand folgender Dialog auf Twitter statt:

@vos_info Gewinnspiele auf eurer FB-Pinnwand verstoßen gegen FB-AGB….

@kloentrup da wir das ganze über unsere Mailadresse auswerten,ist das rechtlich okay…

@vos_info nope. Jegliche gewinnspielinteraktion außerhalb von apps auf pinnwänden verstößt gegen die FB-nutzungsbedingungen. Nachlesen!

@kloentrup vielen dank für den Hinweis.Aber wir haben uns hier im Vorfeld vergewissert,dass dies so okay ist…

Kurz nochmal die entsprechende Regel von Facebook:

Promotions auf Facebook sind im Rahmen der Anwendungen auf facebook.com zu organisieren, entweder auf einer Canvasseite oder über eine Anwendung auf dem Reiter einer Facebook-Seite.

Irgendwie niedlich, dass man bei der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück offenbar erst gar nicht verstanden hat, worauf ich hinauswill (siehe Bemerkung zu Mailadressen) und sich dann beleidigt zurückzieht. Ich weiß ja nicht, wer denen dort vergewissert haben soll, dass das so zulässig wäre. Ich hoffe mal, nicht der Nikolaus…

Es ist schon ziemlich absurd, eine App zu erstellen, die für das tägliche Adventskalenderrätsel eben auf Gewinnspielfragen auf der Pinnwand hinweißt. Korrekt wäre hier gewesen, auf der Pinnwand täglich in die Applikation/auf die Canvasseite zu verweisen und dort (nur dort!) tagesaktuelle Fragen zu stellen.

Ich frage mich nur, wer aktuell für die Social Media-Auftritte verantwortlich zeichnet. Der Twitter-Account scheint jedenfalls von mabuta aus Osnabrück betreut zu werden. Und zumindest die sollten es besser wissen. Obwohl. Aktuell findet sich weder auf der Facebookseite von mabuta, noch von der neuen Agentur Medienweite ein Impressum.

Sehr aussagekräftig.

Mein Beitrag zu Bistro de la Cameleer in Osnabrück bei Qype

Ein wirklich uriges Erlebnis hatten meine Freundin und ich bei unserem gestrigen Besuch im Bistro de la Cameleer.
Als wir das Lokal betraten, verließen gerade zwei aufgebrachte Damen das Lokal. Offenbar hatten diese bereits eine halbe Stunde auf ihr Essen gewartet. Der alleine anwesende Küchenmitarbeiter hatte die für die Damen zubereiteten Speisen spontan an zwei Gäste gegeben, die erst nach den Damen im Lokal erschienen und die Speisen mitnehmen wollten.
Das wäre ja alles nicht so schlimm gewesen, wenn der Mitarbeiter sich nicht noch auf einen Streit eingelassen hätte. Seine Behauptung, dass Gäste die Speisen außer Haus bestellen, in sämtlichen Lokalen bevorzugt behandelt würden, hat die Situation nicht unbedingt entschärft. Sein deutlich lauter werdender Ton ebenfalls nicht.
Unsere Bestellung hatten wir überraschenderweise aber schon nach ca. 15 Minuten am Tisch. Für unseren ersten Besuch hatten wir jeweils den Falafelteller mit türkischem Tee geordert.
Die Falafeln waren leider sehr “krustig” und man hat ihnen deutlich angemerkt, dass sie ein (zu langes) Bad in der Friteuse genossen haben müssen. Der Tee hat geschmeckt wie ein erwärmter Apfelsaft, war aber soweit okay. Die mit auf den Tisch gestellten Portionen Soße/Dipp waren sehr klein, es gab aber den Hinweis, bei Bedarf mehr davon nachordern zu können.
Insgesamt waren die Speisen okay, sowohl meine Freundin als ich waren aber der Meinung, dass wir das alles schon mal in besser gegessen haben.
Nach der Bezahlung gab es noch je einen Gutschein für einen Falafeltaler, den ich dort ehrlich gesagt aber eher nicht einlösen möchte.

http://www.qype.com/place/1062976-Bistro-de-la-Cameleer-Osnabrueck?review=2586390

Quote.fm – Ein persönliches Zwischenfazit

Quote.fm ist der neue heiße Scheiß – wenn man denen glaubt, die um eine Einladung betteln. Gewollt ist das von den Machern nicht, diese lieben einfach gute Texte. Auch ich war ziemlich heiß darauf, einen Account bei Quote.fm zu besitzen und nicht nur als “Zuschauer” der Sache beizuwohnen. Eigentlich Schwachsinn, denn auch als nicht registrierter Besucher kann ich den Dienst sehr gut nutzen, nur eben keine eigenen Quotes einstellen, andere Liken, etc. (Mittlerweile kann man sich auch als Apprentice registrieren und hat damit das Gefühl “dabei zu sein”.)

Ich habe also an der Aktion von Markus Bertling teilgenommen, drei von mir empfohlene Texte mit entsprechenden Quotes in seine Kommentare geschrieben und kurze Zeit später meinen Invite-Code gehabt.

Irgendwie ist das ganze aber nun sehr unspektakulär. Ich folge vielen Leuten, lese viele und mehr gute Texte als vorher, kritzel hin und wieder einen Quote in meinen Account und das war es. Ganz ehrlich: den wichtigsten Teil (den mit mehr guten Texten) hätte ich auch als Besucher (oder heute als Apprentice) haben können. Bisher ist mir kaum jemand der anderen User gefolgt, ich hab mich irgendwie ziemlich allein gefühlt auf Quote.fm.

Ich hab mich gefragt, woran das liegen mag, ob meine Quotes vielleicht einfach zu schlecht sind. Die Qualität auf Quote.fm ist halt unheimlich hoch, höher als von den üblichen Linkschleudern gewohnt. Da dürfte es durchaus berechtigt sein, sich zu fragen, was vom eigenen Lesegeschmack diesen hohen Anspruch überhaupt erfüllt.

Seit man als Apprentice teilnehmen kann, mehrt sich zwar die Zahl meiner Follower, die meisten davon dürften aber nur unterschwellig auf der Suche nach Invites sein.

Ich werde mir das ganze noch eine Zeit lang anschauen, fleißig weiter von mir als hochwertig eingestufte Quotes posten und bin gespannt, wohin das ganze geht. Vielleicht schütte ich mich am Ende auch nur wieder mit etlichen Links zu, wie seinerzeit bei Instapaper und lese nur einen Bruchteil davon aufmerksam und ohne “Abarbeitungsgefühl”.

Und auch wenn ich damit eine unpopuläre Meinung vertrete: Ich halte die Apprentice-Accounts für überflüssig wie einen Kropf. Nutzbar war die Plattform auch ohne und in meinen Augen haben sich die Macher damit letztendlich dem Druck einer Masse gebeugt, auf die sie gar nicht angewiesen sind/sein wollten.